Vereinsgeschichte

Die Arbeitsgemeinschaft für Projekte in Ökologie, Landwirtschaft und Landesentwicklung in Osteuropa e.V. (APOLLO e.V.) wurde 1991 von Studierenden verschiedener deutscher Universitäten in Bayreuth gegründet.

Bereits in den Anfangsjahren des Vereins kamen bis zu 200 Studierende pro Jahr aus Osteuropa für ein Praktikum nach Deutschland. Die Organisation der Aufenthalte und die Betreuung in Deutschland wurde zu einem großen Teil von Ehrenamtlichen gestemmt, es gab wechselnde Geschäftsstellen in Bayreuth, Stuttgart und Berlin.

Von Anfang an bis heute wird der Verein finanziell durch das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung unterstützt. In dessen Auftrag wird das Praktikantenprogramm Russland durchgeführt. 1996 kam eine Förderung durch das  Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg hinzu, sodass ein eigenes Programm mit Praktikanten aus der Ukraine und aus Belarus entwickelt werden konnte. Zwischen 2007 und 2011 führte APOLLO im Auftrg des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein ein Praktikantenprogramm mit dem Gebiet Kaliningrad durch.

Ebenfalls seit Mitte der 90er Jahre organisiert APOLLO Unterrichtspraktika für deutsche Studierende. Die so genannten "Sprach- und Kulturmittler" bereiten in 6-8-wöchigen Sprachkursen die zukünftigen Praktikanten aus Russland, der Ukraine und Belarus auf ihren Aufenthalt in Deutschland vor. Somit trägt APOLLO auch dazu bei, dass junge Menschen aus Deutschland Osteuropa und die dortige Hochschullandschaft kennen lernen können.

Heute zählt der Verein über 90 ehrenamtliche Mitglieder und zahlreiche weitere Helfer, die in einem bundesweiten Netzwerk organisiert sind, welches Studierende, Absolventen und Praktiker umfasst. Diese Struktur gewährleistet, dass die APOLLO e.V. fast im gesamten Bundesgebiet vor Ort vertreten ist und damit der Kontakt zwischen Verein und landwirtschaftlicher Praxis aufrechterhalten werden kann.

Die verschiedenen Programme sowie die Zusammenarbeit mit den Partnern wird von der Berliner Geschäftsstelle und einem Büro in Smolensk koordiniert.